Bei den letzten Nachrichten aus dem Leipziger Rathaus, wie man in der LVZ nachlesen konnte, war fast jeden Tag etwas dabei um einen Leserbrief zu verfassen.
Um nicht so viele Leserbriefe einzeln zu schreiben möchte ich hier einige Anmerkungen machen.
1. Problem: Öffnungszeiten der Bäcker am Sonntag
Wieso will die Stadt den Bäckern vorschreiben wann sie am Sonntag öffnen dürfen. Als Vorschlag sollte früh geöffnet werden um Brötchen zu verkaufen (eine bestimmte Anzahl von Stunden), dann wieder geschlossen werden und am Nachmittag noch einmal geöffnet werden um Kuchen zu verkaufen (auch eine vorgeschriebene Stundenzahl). Mir ist völlig unverständlich warum man dies nicht den Bäckern selbst überläßt, die doch am besten wissen, wann ihre Kunden bei ihnen kaufen.
Die Stadt sollte sich da raushalten!!!
2. Problem: Radfahrverbot in der Innenstadt
Was ist das für ein Durcheinander in den einzelnen Parteien im Rathaus. Sicher hat jeder in einer Demokratie das Recht seine Meinung zu vertreten. Am Ende muss es doch aber möglich sein einen gemeinsamen Nenner für alle zu finden!!! Es ist doch so einfach!!! Man sollte sich einigen in den Fußgängerzonen – Grimmaische Straße und Petersstraße – ein Radfahrverbot durchzusetzen und für den Rest der Innenstadt alles so zu lassen wie es ist. Wer in den Fußgängerzonen einkaufen will und mit dem Rad kommt hat genug Möglichkeiten sein Rad am Augustusplatz sowie auf dem alten Leipziger Marktplatz abzustellen.
3. Problem: weniger Schwimmunterricht in den oberen Schulklassen
Wieder einmal hat man den Eindruck als werden „Geldprobleme“ auf dem Rücken der Falschen ausgetragen. Auf der einen Seite wird von Politik und anderen Medien beklagt, dass unsere Kinder und Jugenlichen zu dick sind. Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken wird nun weniger Sport generell und nun auch weniger Schwimmunerricht angeboten. Kommunale Unernehmen (wie hier die Wasserwerke) müssten besonders deshalb als städtische Unternehmen ihren Bürgern (jung und alt) preisgünstige Bedingungen schaffen um die vorhandenen Bäder zu nutzen.
Obwohl dies keine Leserbriefe für die LVZ sind hoffe ich, dass sich vielleicht mancher in seiner Funktion angesprochen fühlt und über die hier genannten Vorschläge noch einmal nachdenkt.